Achtungserfolg für Fürstenzells Volleyballerinnen
Beim Bezirkspokal erreicht das FC-Team als Gastgeber Rang drei
Passauer Neue Presse vom 11. November 2009/eigener Bericht
Nach dem sensationellen Erreichen der bayerischen Pokalendrunde in Augsburg, wo der Volleyball-Bezirksligist aus Fürstenzell erwartungsgemäß, jedoch denkbar knapp in der Vorrunde ausschied, gab es am vergangenen Samstag die nächste Prüfung für die Spielerinnen um Coach Thorsten Schülein zu bestehen. Dabei konnte man beim Turnier um den Bezirkspokal, das in der Turnhalle des Maristengymnasiums ausgetragen wurde, zwar im Gegensatz zum Vorjahr nicht den ersten Platz erringen, zog sich jedoch mit einem guten dritten Rang achtbar aus der Affäre.
Im Viertelfinale hatte es die junge Fürstenzeller Mannschaft, bei der mehrere Stammspielerinnen fehlten, mit TSV Deggendorf II zu tun. Der in ungewohnter Zusammensetzung angetretene Gastgeber bot eine überzeugende Leistung, dominierte das Match eindeutig und ließ den engagierten Deggendorferinnen in beiden Sätzen mit jeweils 25:16 Bällen keine Chance.
Im folgenden Halbfinale traf Fürstenzell auf die Wilden Wespen aus Steinach, die sich, wie man das von Steinacher Mannschaften gewohnt ist, als gut ausgebildetes und konzentriert agierendes Team präsentierten. Umso schlimmer für die Fürstenzeller Mannschaft, dass sie im ersten Satz nicht zu ihrem Spiel finden konnte und es so dem Gegner leicht machte, mit 25:13 Bällen zu triumphieren. Wer jetzt dachte, die Fürstenzellerinnen würden vorzeitig aufstecken, wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Mannschaft kämpfte sich mit
Akzente aus der„zweiten Reihe“
vorbildlichem Einsatz ins Spiel zurück und machte einen wesentlich homogeneren Eindruck als noch im ersten Durchgang. Vor allem zeigte sich die Feldabwehr besser organisiert, und die Angreiferinnen setzten die Wilden Wespen zunehmend unter Druck, wobei auch die nachgerückten Spielerinnen aus der zweiten Damenmannschaft Akzente setzen konnten. Die stark verbesserte Leistung des Heimteams wurde mit einem überraschend klaren Satzgewinn (25:16) belohnt.
Somit musste die Entscheidung im Tiebreak fallen. Hier fand jedoch wiederum Steinach besser ins Spiel und ging nach wenigen Ballwechseln klar in Führung. Zwar gelang es den Fürstenzellerinnen noch einmal, sich heranzukämpfen und bis zum Seitenwechsel sogar knapp in Führung zu gehen, aber dann zogen die Wilden Wespen erneut davon und erreichten mit einem 15:10 das Endspiel.
So blieb dem Team des FC Fürstenzell diesmal nur das kleine Finale, in dem man auf TSV Bad Griesbach II traf. In einem lebendigen Spiel ließ man dabei dem Gast im ersten Satz keine Chance und siegte klar mit 25:16. Der zweite Durchgang war da schon heftiger umkämpft, aber auch er ging knapp, jedoch bestimmt nicht unverdient mit 25:23 an das Fürstenzeller Team, das von seinen Zuschauern, wie schon bei den Spielen vorher, mit reichlich Applaus bedacht wurde.
Zusammen mit den Aktiven der anderen Mannschaften sah man sich anschließend das Finale zwischen Bad Griesbach I und Steinach II an, das von den Griesbacherinnen sicher in zwei Sätzen gewonnen wurde (25:22, 25:15), bevor ein langer und bestens organisierter Spieltag mit der Pokalverleihung seinen Abschluss fand. - rom



